2018

The Himalayan Challenge – 21. September bis 11. Oktober 2018

Robert und ich wollen hoch hinaus – über 5’000 Meter! Mal schauen, wem zuerst der Schnauf ausgeht (Mensch oder Maschine). Mit unserer ‚Isabella‘ nehmen wir diese einmalige Herausforderung an. Nur ca. 35 Fahrzeuge sind zugelassen und ein Startplatz ist alles andere als sicher. Die ursprünglich für den Frühling 2017 geplante Rallye wurde vom Veranstalter auf diesen Zeitpunkt hin verschoben. Leider sind die Folgen des kürzlich stattgefundenen verheerenden Erdbebens immer noch überall spürbar, so dass eine geordnete Durchführung der Rallye im Frühling 2017 noch nicht möglich ist.

Januar 2017

Inzwischen haben wir die schriftliche Bestätigung erhalten, dass wir definitiv dabei sind! Das freut uns natürlich sehr und ist vielleicht das Resultat unserer Bemühungen anlässlich der früheren Rallyes, uns im Pannenfall nicht wie die letzten Deppen aufzuführen und selber nach Lösungen zu suchen (und auch welche zu finden).

April 2017

Die Anmeldeunterlagen sind gekommen und wir haben uns sogleich angemeldet und auch die Anzahlung geleistet. Keine 2 Tage später haben wir unsere Teilnahme noch einmal bestätigt bekommen. Diese Rallye ist noch nicht einmal offiziell ausgeschrieben und bereits 3-fach überbucht (alles Wiederholungstäter!).

August 2017

Jetzt ist auch die Route bekannt. Gut möglich, dass wir während mehrerer Tage auf die Höhe von 5’000 M.ü.M. kommen.

Oktober 2017

Während der Classic Safari Challenge 2017 wurden die betreffenden Teilnehmer bei den Victoria Falls in Zimbabwe mit weiteren Informationen über diese Rallye bedacht. Die Strassenverhältnisse werden sehr schwierig sein und ein Verkehrsrecht existiert an den meisten Orten nur auf Papier und auch das ist nicht zwingend überall so. Nebst guter Reifenwahl und mindestens vier Ersatzreifen sind mehrere laute Hupen, die auch durch den Beifahrer bedient werden können, absolute Pflicht. Kurven werden im Gebirge auf den mehrheitlich einspurigen Strecken grundsätzlich geschnitten und wenn man vorher kein Hupsignal gehört hat, wird die Strecke als frei betrachtet. Die Rallye ist derzeit nicht mehr überbucht, da auf Grund dieser Vorinformationen diverse Stornierungen stattgefunden haben …

November 2017

Inzwischen haben wir den Newsletter No. 2 erhalten. Einer vom Team muss schon 3 Tage früher nach Delhi reisen, denn die Firma, welche unsere Oldtimer transportiert, kann diese erst auslösen, wenn der Fahrer eingereist ist und einen gültigen Einreisestempel vorweist. Na ja, es gibt Schlimmeres! Die Strecke scheint aber sehr interessant und anspruchsvoll zu werden.

17. Mai 2018 – zwischenstand der vorbereitungen

Heute haben wir die Rallyeschilder und Startnummernkleber für die Seitentüren erhalten (wir sind die Nummer 10). ‚Isabella‘ ist immer noch zu Kur bei Marcel Moser von der Fischer Classic Cars GmbH. Vor zwei Wochen haben wir defekten den Motor zerlegt und mussten feststellen, dass nicht etwa – wie in Thailand angenommen – die Nockenwelle defekt war, sondern sich das Pleuellager des 6. Zylinders buchstäblich pulverisiert und daraus ein Kolbenbruch resultiert hat. Auch die Kurbelwelle hat Schaden genommen, es gab also keine Chance, den Schaden anlässlich der Rallye zu beheben. Den ursprünglichen Auslöser für den Schaden konnten wir nicht herausfinden, es lag weder eine Überhitzung noch ein verstopfter Ölkanal vor. Am ehesten kommt ein Materialfehler in Frage, denn der Motor hatte seit der letzten umfassenden Revision erst 17’000 km auf dem Buckel. Zum Glück konnte Marcel einen neuen alten Motorblock auftreiben, welcher jetzt von einer spezialisierten Firma auf Vordermann gebracht wird. Spätestens bis Ende Juni muss ‚Isabella‘ wieder bereit sein, denn dann erfolgt bereits der Abtransport nach New Delhi, dem Ausgangspunkt unserer Rallye.
Bei der Durchsicht des Teilnehmerfeldes sind uns viele bekannte Wiederholungstäter aufgefallen, der Veranstalter hat da offensichtlich etwas Einfluss auf die Startliste genommen. Newcomers haben keine Chance, an dieser Rallye teilzunehmen. Auch wir werden gefordert sein!

Ende Juni 2018

‚Isabella‘ ist bereit! Der neue Motor hat bereits 1’500 km auf dem Buckel, zwei Ölwechsel hinter sich und läuft super! Das Drehmoment in tiefen Touren ist in der Tat beeindruckend, denn beim Bergwärtsfahren der ‚Tremola‘ am Gotthard konnte ich alle Haarnadelkurven im dritten Gang passieren und danach problemlos beschleunigen. Zudem ist der Benzinverbrauch gegenüber dem baugleichen alten Motor um rund 20% gesunken, was vermutlich auf die effizientere Nockenwelle zurück zu führen ist. Die Ersatzteile und das Werkzeug sind ebenfalls eingepackt und wir haben immer noch viel Platz im Kofferraum.

10. Juli 2018 – ‚Isabella‘ wird abgeholt (1. Versuch)

Mehr oder weniger zur abgemachten Zeit traf der Lastwagen in Seuzach ein und fand nach längerem Herumirren auch die Weiherstrasse. ‚Isabella‘ stand schon auf der Strasse bereit, aber als ich den Motor starten wollte, tat dieser keinen Wank mehr. Totaler Stromausfall! Die erste Diagnose ergab aber weder einen Kurzschluss auf den Batterien noch einen Defekt an den Hauptsicherungen. Bis dorthin war der Strom verfügbar, aber im Armaturenbrett sowie auf dem Sicherungstableau kam einfach kein Strom an und für eine weiter gehende Diagnose war die Zeit zu knapp. Der Chauffeur musste unverrichteter Dinge wieder abziehen, was zum Glück nicht weiter schlimm war, da er noch andere Fahrzeuge in der Schweiz aufzuladen hatte. Also klemmte ich mich am Nachmittag hinter die Fehlersuche und wurde bald fündig: Eine Steckverbindung der Hauptstromzufuhr hinter dem Armaturenbrett war – vermutlich auf Grund früherer Vibrationen – gebrochen und wurde nur noch durch den umhüllenden Schrumpfschlauch zusammengehalten. Das erklärt auch den zweimaligen kurzzeitigen Stromunterbruch während meiner Testfahrten, welchen ich nie richtig lokalisieren konnte, da der Strom nach dem Ausrollen des Fahrzeuges wieder vorhanden war. Jetzt habe ich alle ähnlich gelagerten Steckverbindungen durch neue Quetschverbindungen ersetzt, so dass dieses Problem nicht mehr auftauchen sollte. Darauf lief ‚Isabella‘ wieder einwandfrei und sämtliche Lichter funktionierten wieder, nur eine der beiden Hupen (unsere Nebelkrähenhorn) hatte einen Kurzschluss und musste durch eine neue Hupe ersetzt werden, welche ich als Ersatzteil bereits eingepackt hatte. Schon am Abend war alles wieder bereit und ich konnte dem Chauffeur grünes Licht zur Abholung durchgeben.

11. Juli 2018 – ‚Isabella‘ wird abgeholt (2. Versuch)

Heute hat alles geklappt, ‚Isabella‘ wurde gegen 16:00 Uhr verladen und festgezurrt. Sie wird nun in Begleitung eines Citroën, eines Bentley, eines Bugatti und eines halb fertig restaurierten weiteren Oldtimers Richtung England reisen, wo dann der Verlad auf das Schiff Richtung Indien stattfinden wird.

17. August 2018 – Alle Visa und die letzten anweisungen des Organisators sind eingetroffen

Hurra, alle nötigen Bewilligungen für Indien und Nepal sind eingetroffen. Nach wie vor ist mir aber nicht ganz klar, warum die indischen Behörden auch die Personalien sowie den Geburtsort meiner Eltern wissen wollten. Vermutlich möchten sie verhindern, dass die Kinder irgendwelcher abtrüniger Pakistani unerkannt ins Land reisen und den Staat politisch unterwandern können. Daher dürfen wir auch unsere Satelliten-Telefone nicht mitnehmen, resp. müssten welche vor Ort kaufen und bei den Behörden registrieren lassen. In den letzten Informationen des Organisators wurde nochmals darauf hingewiesen, dass wir an einigen Tagen soweit im Abseits sein werden, dass keinerlei Kommunikation möglich ist und technische Hilfe erst nach Tagen eintreffen kann. Obwohl ‚Isabella‘ in einem Top-Zustand ist, nehmen wir jetzt sicherheitshalber noch Schlafsäcke und Notvorrat mit, man kann ja nie wissen. Ebenso wurden uns nochmals die in Indien und Nepal geltenden Verkehrsgepflogenheiten im Sinne von ‚Look after Yourself‘ ans Herz gelegt. Wir dürfen nichts erwarten, müssen aber jederzeit mit allem rechnen. Das stresst Röbi und mich nicht wirklich: Wer schon einmal in Ulanbataar oder anderen ähnlich gelagerten Städten im Feierabendverkehr Auto gefahren ist, weiss was ihn erwarten wird. Auch vor dem ‚Delhi Belly‘ – einer typischen indischen Magen-Darm Infektion, vergleichbar mit ‚Montezumas Rache‘ – wurde nochmals gewarnt. Selbst indische Currys mit der Schärfe ‚brennt zwei Mal‘ sollen dagegen machtlos sein. Vermutlich werde ich es bei Bedarf mit Prosecco richten müssen. 🙂

 

16. September 2018 – abflug mit LX 146 um 12:40 Uhr nach DelHi

(Text folgt …)

17. September 2018 – start der verzollungsformalitäten von ‚isabella‘ …

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18. September 2018 – hoffen auf die erfolgreiche einfuhr von ‚isabella‘ …

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19. September 2018 – hoffen auf die erfolgreiche einfuhr von ‚isabella‘ …

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20. September 2018 – Car collection, scrutineering, signing-on, welcome dinner

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21. September 2018 – Day 1: DelHi to Chandigarth

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22. September 2018 – day 2: Chandigarth to McLeod Ganj

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23. September 2018 – day 3: McLeod Ganj TO Manali

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24. September 2018 – day 4: manali (rest day)

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25. September 2018 – day 5: manali to kaza and the spiti valley

(Text folgt …)

26. September 2018 – day 6: kaza to kaza (Loop)

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27. September 2018 – day 7: kaza to sangla

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28. September 2018 – day 8: sangla to shimla

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29. September 2018 – day 9: shimla (rest day)

(Text folgt …)

30. September 2018 – day 10: shimla to mussoorie

(Text folgt …)

1. Oktober 2018 – day 11: mussoorie to rishikesh

(Text folgt …)

2. Oktober 2018 – day 12: rishikesh to rudraprayag

(Text folgt …)

3. Oktober 2018 – day 13: rudraprayag to nainital

(Text folgt …)

4. Oktober 2018 – day 14: nainital to bardia national park, nepal

(Text folgt …)

5. Oktober 2018 – day 15: bardia national park to pokhara

(Text folgt …)

6. Oktober 2018 – day 16: pokhara kathmandu

(Text folgt …)

7. Oktober 2018 – day 17: kathmandu (rest day)

(Text folgt …)

8. Oktober 2018 – day 18: kathmandu (rest day)

(Text folgt …)

9. Oktober 2018 – day 19: kathmandu to chitwan national park

(Text folgt …)

10. Oktober 2018 – day 20: chitwan national park to Lucknow, india

(Text folgt …)

11. Oktober 2018 – day 21: Lucknow to agra, gala-dinner

(Text folgt …)

12. Oktober 2018 – Transfer agra – DELHI

(Text folgt …)

13. Oktober 2018 – Ankunft in zürich mit lx 147 um 06:20 Uhr

(Text folgt …)

1 Kommentar

  • Beat Dubs

    Mittwoch, 04. Oktober 2017, 15.05 Uhr

    Ist auch ein Treffen mit Yeti geplant?

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